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Standard A. Allgemeines Herkunft: In Holland erfolgte die Verzwergung der seit fast 700 Jahren in der Literatur nachweisbaren Seidenhühner. In der Schweiz: seit 1998 Bruteier: Mindestgewicht 28g, cremefarbig Ringgrösse: Hahn 13, Henne: 11 B. Typ und Zuchtziel Sehr kleines, gedrungenes Zwerghuhn mit gut abgerundeter Würfelform und ansteigender Rückenlinie. Das Gefieder weist keine zusammenhängenden Federn auf. Der Schaft der einzelnen Feder ist schlaff. Die Federfahnen sind nicht ineinander gehackt, somit erscheint die Feder zerschlissen, Haarartig. Es wird mit und ohne Bart gezüchtet. Die Haut sowie die Knochen und das Fleisch sind blauschwarz. Sehr zutraulich. Erhaltung des ausgeprägten Bruttriebes. C. Standard 1. Gesamterscheinung a) Form Rumpf: breit, kurz nach allen Seiten abgerundet Kopf: klein rundlich, Schädelerhöhung mit Haube, mit und ohne Bart, maulbeerförmiger und maulbeerfarbiger Kamm. Hals: kurz, sehr voller Behang Schultern: breit Rücken: breit, kurz, ausgerundet Schwanz: kurz, mit wenig entwickelten Steuer- und Sichelfedern, Sichelfedern sehr stark gebogen Brust: sehr voll und rund Bauch: gut entwickelt Hinterpartie: gut entwickelt Schenkel: kurz, durch Federn verdeckt Ausschlussfehler: langer und schmaler Körper, nicht gebogene Sichelfedern b) Grösse: klein c) Haltung Rücken: waagrecht. Gut ausgerundet Flügel: hochgetragen Schwanz: gut mittelhoch getragen Brust: tief getragen d) Stellung: knapp mittelhoch, breit 2. Gewicht: Hahn 0.5 - 0.6 kg Henne 0.4 - 0.5 kg Ausschlussgewicht: Hahn unter 0.5 kg Henne unter 0.4 kg Hahn über 0.8 kg Henne über 0.7 kg 3. Konstitution, Leistungsmerkmale a) Muskulatur: wenig ausgeprägt b) Pigmentierung: ausgeprägt c) Haut: weich, so schwarz wie möglich d) Hinterpartie: sehr gut entwickelt 4. Knochenbau: mittelgrob 5. Kopf a) Form: klein, rundlich, durch die Haube gross erscheinend b) Schnabel: kurz, bläulich c) Augen: schwarz bis dunkelbraun d) Kamm: in der Form und der Farbe einer Maulbeere entsprechend, Oberfläche geperlt, ohne Dorn, der Hennenkamm ist sehr klein, doch von gleicher Beschaffenheit wie beim Hahnenkamm, schwärzlich-rot e) Kehllappen: klein, schwärzlich-rot, bei Tieren mit Bart verkümmert f) Gesicht: so dunkel wie möglich g) Ohrenscheiben: klein bläulich, bei Tieren mit Bart von diesem verdeckt h) Bart: üppiger Kinn- und Backenbart oder bartlos i) Haube: mittelgross, nach hinten gerichtet, bei der Henne rund fest aufgesetzt, ungeteilt, die Augen sind nicht verdeckt. 6. Läufe und Füsse a) Bau: : mittelgrob, kurz, 5 Zehen, die Aussenseite des Laufes und die äussere Zehe sind befiedert. b) Farbe: dunkelblau bis schwarz c) Befiederung: Aussenseite des Laufs und äussere Zehe leicht befiedert Ausschlussfehler: nicht vollständige Trennung der vierten und der fünften Zehe, starke Stulpenbildung, zu starke oder zu schwache Fussbefiederung. 7. Gefieder a) Form und Beschaffenheit: sehr üppig, der Federschaft ist schlaff, die Federfahnen sind nicht ineinander gehackt, dadurch wirkt das Gefieder haarartig zerschlissen, sehr weich. Die Schwingen und die Schwanzfedern des Hahnes sind weniger zerschlissen. b) Farbe: weiss, Untergefieder weiss Ausschlussfehler: stark gelber Anflug, Fehlen der Seidenfiedrigkeit. Weitere Farbenschläge: Schwarz 7.b) Farbe und Zeichnung: schwarz, leicht braune Tönung im Halsbehang des Hahnes gestattet. Untergefieder grau. Wildfarbig 7.b) Farbe und Zeichnung: Hahn: Kopf und Haube möglichst dunkel, leichte bräunliche Einlagerungen gestattet. Bart - wenn vorhanden - in gleicher Farbe. Hals- und Sattelbehangdunkelgoldfarbig mit angedeutetem schwarzem Schaftstrich. Brust schwarz, mit Braun durchsetzt ist vorläufig gestattet. Schultern und Rücken dunkel- bis schwärzlich-braun, Schwanz schwarz. Handschwingen schwarz, unten mit braunem Saum, Armschwingen schwarz mit braun. Bauch, Schenkel und Fussbefiederung schwarz mit eingelagertem Braun. Henne: Kopf, Schopf und Halsbehang gleich wie beim Hahn. Brust kastanienbraun. Rücken und Flügeldecken dunkelbraun mit schwach angedeuteter Rieselung. Schwanz schwarzbraun. Schwingen wie beim Hahn. Bauch, Schenkel und Fussbefiederung schwärzlichbraun. Untergefieder grau. Ausschlussfehler: Hahn: Sehr helle Behänge, braune Brust. Henne: Zu helle oder graue Grundfarbe. Gelb (im Aufnahmeverfahren des SRGV) 7.b) Farbe und Zeichnung: Sattes gelb, Flaumgefieder und Federschaft gelb, etwas dunkleres gelb im Schwanz und in den Schwingen ist kein Fehler. Untergefieder gelb.
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